IM Ernst

14. Oktober 2008

Berliner Terrorzelle auf Flughafen verhaftet

Filed under: Lächerlich — imernst @ 11:00

Wie soeben bekannt wurde, hat eine Berliner Terrorzelle, die seit Jahren unter dem Tarnnamen „Meier“ ein nach außen völlig integriertes und unscheinbares Leben in Berlin-Niederschweineöde führte und sich als Familie mit zwei Kindern ausgab, heute versucht, das Land in Richtung Ausland zu verlassen.

Wie Bundesüberwachungsminister Schäufele in einer ersten Stellunggabe am Rande eines badischen Weinfestes verkündete, standen die Festgenommenen seit Jahren unter Beobachtung. Ihr Anführer hatte unter dem Decknamen „Vater Meier“ schon vor Jahren damit begonnen, sich einen Vollbart wachsen zu lassen. Auch hatte er, mit gelegentlicher Unterstützung durch die als „Frau Meier“ aufgetretene Komplizin sowie der vorgeblichen Kinder, mittels einer Playback-Karte über einen längeren Zeitraum große Mengen des biologischen Brandbeschleunigers Ethanol insbesondere aus russischer Produktion beschafft.

Im Februar hatten die Festgenommen mit der konkreten Anschlagsplanung über das Internet begonnen und Kontakt zum Trainingscamp „Robinson“ aufgenommen, das zu einem besonders radikalen Zweig des touristischen „Club Mediterroré“ zählt.

Schäufele betonte bei dieser Gelegenheit die Wichtigkeit1 einer generellen Überwachung jedweder Kommunikation weltweit rund um die Uhr. Ohne die, so der Mistnister, „unbürokratische und professionelle Unterstützung durch chinesische Terrorabwehrexperten“ wäre aufgrund der nach wie vor viel zu strengen, von Gefährdern der Volkssicherheit als „Datenschutz“ getarnten Täterschutzgesetze in Deutschland dieser Schleierfahndungserfolg nicht möglich gewesen. Er verwies abermals darauf, daß, wer nichts zu verbergen habe, auch nichts befürchten müsse und forderte alle rechtschaffenen Bürger auf, sich nicht länger hinter ihrer Privatsphäre zu verstecken. Abschließend zitierte er aus dem Werk einer Österreichischen Bürgerwehrkapelle den Grundsatz „das Böse ist immer und überall“.

Update: Im Zusammenhang mit einer das Ziel der Zersetzung des ersten demographischen Staats auf deutschem Boden verfolgenden Agitpropveranstaltung verschiedenster Klassenfreunde legte Schäufele heute Wert auf die Feststellung, daß das Inverbindungbringen seines Namens und das Abbilden seines Bewegungsapparates im Zusammenhang mit dem VEB Kombinat Horch & Guck eine Beleidigung für diesen Betrieb sei. Er vertraue dem Kombinat nach eigenem Bekunden blind, taub und mobil nicht uneingeschränkt, daß es die Sicherheit aller vor allem durch besonders sorgfältige und dauerhafte Sicherung aller verfügbaren Informationen sicherstellen werde. Und zwar, so der auch als „Minister Shock’n’Roll“ berüchtigte Weinkenner, mit Sicherheit. Und auch ohne. Ganz sicher.

Mit Genehmigung des Verfassers.)

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